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Kanada mit Handelsdefizit im März – Goldexporte gesunken

03.05.2024  |  Redaktion
Kanada verzeichnete im März ein überraschendes Handelsdefizit von 2,28 Mrd. CAD (1,66 Mrd. US-Dollar), das größte seit neun Monaten, da die Exporte schneller zurückgingen als die Importe, wie laut Reuters aus am Donnerstag veröffentlichten Daten hervorgeht. Die Gesamtexporte fielen im März um 5,3%, hauptsächlich weil die Rohgoldexporte von einem Rekordhoch im Februar zurückgingen. Exporte von Metallerzeugnissen und nichtmetallischen Mineralien, zu denen auch die Unterkategorie Gold gehört, gingen im März um 17,4% zurück. Die Importe gingen um 1,2% zurück, angeführt von Elektronik, Metallerzen und nichtmetallischen Mineralien.

Von Reuters befragte Analysten hatten für diesen Monat einen Handelsüberschuss von 1,50 Mrd. CAD prognostiziert. Das Statistikamt korrigierte auch den Handelsüberschuss für Februar von ursprünglich 1,39 Mrd. CAD auf 476 Mio. CAD nach unten. "Die Zinsen holen die Verbrauchernachfrage ein, vor allem in den USA und in Kanada, wo die Verschuldung der Verbraucher hinzukommt", sagte Stuart Bergman, Chefökonom von Export Development Canada. Die Schwäche der Exporte werde sich in diesem Jahr fortsetzen und durch die Tatsache verschärft, dass die kanadischen Autohersteller ihre Produktion aufgrund der Umstellung auf Elektrofahrzeuge drosselten, erklärte er und fügte hinzu, dass sich die Exporte bis 2025 wieder stabilisieren und steigen würden.

Am Dienstag veröffentlichte Daten zeigten, dass die kanadische Wirtschaft im März wahrscheinlich zum Stillstand gekommen ist, nachdem das Wachstum im Februar geringer als erwartet ausgefallen war. Dies deutet auf eine nachlassende Dynamik hin und verstärkt die Erwartung, dass die Bank of Canada (BoC) im Juni mehr Gründe haben wird, die Kreditkosten zu senken, so Reuters. Die BoC hat die Zinsen seit Juli letzten Jahres in der Nähe des 23-Jahreshochs von 5% gehalten, aber es wird zunehmend erwartet, dass die erste Zinssenkung um 25 Basispunkte aufgrund der nachlassenden Inflation bevorsteht. Die Geldmärkte sehen eine mehr als 50%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Juni und haben eine Zinssenkung im Juli bereits vollständig eingepreist.


© Redaktion GoldSeiten.de



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